Thor

Heute kommt eine Kurzresension zu dem Hörbuch Thor von Wolfgang Hohlbein. Wieso nur kurz? Naja ganz einfach eigentlich, da ich es nur als Hörbuch gehört habe ist das mit dem Nachschlagen von Namen und alles ein wenig doof und außerdem habe ich das nun schon so lange vor mich her geschoben, dass ich endlich mal zumindest ein wenig schreiben wollte.

Von Hohlbein habe ich schon mal versucht ein Buch gelesen. Habe es aber nicht zu Ende geschafft, eigentlich habe ich sogar relativ schnell aufgegeben, da ich mit dem Schreibstil nicht wirklich konform gehen. Aus diesem habe ich gedacht, dass das Hörbuch vielleicht auch angenehmer ist.

Das Hörbuch ist im Lübbe Verlag erschienen.


Zusammenfassung:

Ein Mann erwacht in einer eisigen Welt. Wölfe springen ihn an, greifen ihn an. Den ersten kann er töten, doch es sind zu viele. Dann erscheint ein riesiger weißer Wolf und rettet ihm das Leben. Er kennt den Namen des Wolfes, nur seinen eigenen kennt er nicht. Als er eine Familie vor den Angriffen maskierter Krieger rettet, nennen sie ihn Thor, den Donnergott – denn er verfügt über übermenschliche Kräfte. Ist er ein Ausgestoßener aus der Welt der Götter? Oder hat man ihn geschickt, um den Weg in die letzte Zuflucht der Menschheit zu erkunden?
Quelle

Meine Meinung:

Ja was soll ich sagen. Also begeistert bin ich auf jeden Fall nicht.
Zwar fand ich die Idee der Storyline, Thor mit seinem Gedächtnisverlust und anschließenden Gewissenbissen, durchaus interessant, gleichzeitig konnte mich die Geschichte nie wirklich fesseln.

Die Geschichte wurde sehr komplex aufgebaut und trotzdem hat es eigentlich nichts gemacht wenn man mal zehn Minuten nicht genau hin gehört hat. Die ständigen Wechsel der Seite fand ich persönlich sehr anstrengend. Es war ganz nach dem Motto:
Ich bring hier mal ein paar Leute um -> bekomme neue Informationen oder werde besiegt -> Wechsel die Seiten -> und bring dann da ein paar Leute um
Und das war für alle anderen immer in Ordnung. Ich meine irgendwann wäre ich doch eigentlich ziemlich sauer wenn er immer die Seiten wechselt, dabei auf jeder Seite immer jede menge Leute tötet und dann zurück kommt als wenn nichts gewesen wäre.
Von dem Gott Thor war ich auch irgendwie enttäuscht, zwar hat er ein paar mal sein wirkliches können aufblitzen lassen aber oft wurde er einfach blöd überrumpelt und war dann geschlagen. Ich meine er soll doch einen Gott darstellen! Da fand ich es teilweise echt zu einfach.

Die zwischenzeitlichen Action Szenen waren ganz in Ordnung und der große Kampf am Ende hatte wirklich auch etwas göttliches, leider blieb das eher die Seltenheit.

Bewertung

Story-Idee Ich finde die Idee nicht schlecht. Aber wirklich überzeugend fand ich sie auch nicht, was aber eher an der Umsetzung lag
Personen Ich denke im Buch wären die Figuren um einiges besser beschrieben. Mir kam es aber immer komisch vor wie "ruhig" alle Thor und seinen Taten reagiert haben. Das passte irgendwie nicht.
Spannung / Fesselnd Ich fand es eigentlich ziemlich anstrengend da zu zuhören. Und auch wenn ich zwischendurch nur mal halb darauf geachtet habe konnte man alles was passiert ist auch leicht überspringen und weiter hören
"Hörstil" Wie bei seinem Geschriebenen fand ich auch das gehörte als zu komplex aufgebaut.

Im ganzen hat mich das Hörbuch nicht überzeugt und das obwohl ich eigentlich total auf Geschichten mit Göttern (besonders nordischen) stehe. Gesamtnote:

Challanges

Harry Potter Challenge:
Serpensortia Zauberspruch, um eine Schlange heraufzubeschwören Lese und finde ein Buch, in dessen Geschichte dich einer der Nebencharaktere an eine fiese, hinterhältige Schlange erinnert und dich in den Wahnsinn treibt/getrieben hat...
Ich fand seine Frau wirklich unausstehlich und konnte diesen Intrigenspiel nichts abgewinnen. Dabei finde ich normalerweise Intrigen recht spannend.

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